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Schwerdpreis

An Friedrich Magnus Schwerd, vielseitig begabter Sohn der Stadt Speyer, erinnert ein nach dem Naturwissenschaftler benannter Preis.

Von zeitgenössischer Lithograph [Public domain]

LIONS CLUB Speyer zeichnet besonders begabte Schüler aus

An Friedrich Magnus Schwerd, vielseitig begabter Sohn der Stadt Speyer, erinnert ein nach dem Naturwissenschaftler benannter Preis. Er wurde von Heinz Regel, Gründungsmitglied des LIONS-Clubs Speyer und später Direktor des neu gegründeten Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums, erstmals 1959 verliehen, um damals mathematisch-naturwissenschaftlich begabte Schüler besonders zu fördern.

Andreas Zell, heute Professor für Informatik an der Universität Tübingen, war einer der frühen Preisträger, der 1980 mit 1000 Mark gefördert wurde. Er spendete 1999 zu Regels 80.Geburtstag als Zeichen der Dankbarkeit 3000 Mark zurück mit der Bitte, dieses Geld im gleichen Sinne zu verwenden.

Der LIONS-Club Speyer nahm diese Spende Zells zum Anlass, die Schwerd-Preise wieder in seine Jahresaktivitäten aufzunehmen. Der Speyerer Service-Club führt damit seit dem Jahr 2000 die Tradition fort und zeichnet jetzt jährlich besonders fähige und leistungswillige Schüler der gymnasialen oder berufsbildenden Oberstufe an Speyerer Schulen aus. Die Auszeichnung der Schülerinnen und Schüler ist verbunden mit einer Geldzuwendung bis zu einer jährlichen Gesamtsumme von 2.600 €.

Dr. Günter Kirchberg als Beauftragter des LIONS-Clubs leitet die Auswahl und Verleihung der Preisträger. Diese werden nach einer Ausschreibung von den Speyerer Schulen mit Oberstufe vorgeschlagen und müssen sich zudem in einem Gespräch persönlich vorstellen. Sie zeichnen sich alle durch sehr gute bis gute Leistungen in allen Unterrichtsfächern aus und sie sind durchweg auch in schulischen und außerschulischen Bereichen aktiv. Insbesondere das ausgeprägte soziale Engagement der Geehrten sei bemerkenswert. „Die Vorstellung vom einsamen Streber, der in seinem Kämmerlein nur an sich denkt, trifft auf diese Schüler keinesfalls zu“, so Kirchberg.

Für den LIONS-Club Speyer ist es eine große Freude, solche leistungsbereiten Jugendlichen zu erleben, die die Schule als Herausforderung und Chance sehen, die deshalb gefordert werden wollen und die gefördert werden müssen. Es geschieht in der Bildungspolitik zu Recht viel, um benachteiligte Jugendliche zu fördern. Dem Speyerer Club erscheint es jedoch angebracht, durch diesen Preis auch diejenigen zu ermutigen, die sich durch Fleiß, Einsatzwillen und durch ihr Engagement auszeichnen. Die öffentliche Anerkennung durch den Speyerer LIONS-Club soll für die Preisträger auch eine Aufforderung sein, weiterhin Besonderes zu leisten und sich in unsere Gesellschaft aktiv einzubringen. Hier ist die Schnittstelle zur LIONS-Idee sei, in der es ebenfalls darum geht, sich gesellschaftlich zu engagieren.

Der LIONS-Club Speyer ist überzeugt davon, dass das Preisgeld ist sinnvoll angelegt ist. Die Preisträger lassen bereits in der Schule erwarten, dass sie als Leistungsträger unsere Gesellschaft bereichern werden. (gk)