Lions-Club Members

Schwerd-Preis 2018 vergeben

Thomas Weinhoff (vorne, v. l.), Helen Achtzehnter, Dominic Plein, Charlotte Lenhard, Jesse-Elias Schnelle und Clara Werra, hinten vom Lions Club Dr. Günter Kirchberg, Martin Hofmann, Matthias Mühleisen und Rolf Mattern. Bild: Venus

„Wo nehmen die jungen Leute nur die Zeit her?“ Dr. Günter Kirchberg staunt immer wieder, welche Leistungen jene Schüler, die der Lions Club Speyer seit dem Jahr 2000 mit dem Friedrich-Magnus-Schwerd-Preis auszeichnet, jenseits des Unterrichts vollbringen. Wobei die jungen Leute von ihren Schulen zunächst aufgrund ihrer auffälligen Kompetenz im Klassensaal für die Auszeichnung vorgeschlagen werden.
Doch wenn die Lions, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, besonders fähigen und leistungswilligen Schüler der Sekundarstufe II Anerkennung und Ansporn auszusprechen, mit den Kandidaten ins Gespräch kommen, stellt sich in der Regel heraus: Neben herausragendem Fachwissen fallen diese durch großes soziales Engagement und ehrenamtliche Tätigkeit sowie häufig durch musische Begabung und ein ebenso gewinnendes wie selbstbewusstes Auftreten auf.

Weil alle sechs Nominierten „vergleichbar hervorragend“ waren, entschlossen sich die Club-Beauftragten um Dr. Günter Kirchberg, sie alle auszuzeichnen. Nur kleine Abstufungen hätten Ausschlag gegeben, den Preis in drei Stufen zu verleihen.
Der mit 500 Euro dotierte erste Preis ging an Dominic Plein (17) vom Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium. Seine schwächste Note sind 13 Punkte im Sport, sonst erhielt er durchweg deren 15, was einer 1+ entspricht. Dazu ist er ausgebildeter Streitschlichter, gibt schwächeren Schülern Nachhilfe und beschäftigt sich mit Programmieren, Musik (Klavier/Keyboard) und Fotografie.
Drei zweite Preise (je 400 Euro) erhielten Charlotte Lenhard (Nikolaus-von-Weis-Gymnasium), Clara Werra (Edith-Stein-Gymnasium) und Thomas Weinhoff (Berufsbildende Johann-Joachim-Becher-Schule). Zwei dritte Preise (je 300 Euro) nahmen Jesse-Elias Schnelle (Pfalzkolleg) und Helen Achtzehnter (Gymnasium am Kaiserdom) entgegen.
Den Preis verstehe der Serviceclub als „Aufforderung, weiterhin Besonderes zu leisten“, sagte Kirchberg. Seit dem Jahr 2000 haben die Lions dafür über 34.000 Euro ausgegeben. (MM)

Artikel aus der Rheinpfalz vom 06.06.2018